Rappershausen 2015/16 - Realschule Bad Königshofen

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Rappershausen 2015/16

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Schullandheim der 7. Klassen in Rappershausen
 
Tour de Rappershausen

 
Ein persönlicher Tourbericht
 
 
Was für die Radprofis die Tour de France ist für die Realschüler die Tour de Rappershausen. Die Rollen sind ähnlich verteilt, die Namen andere. So wurden die diesjährigen Siebtklässler von Monsieur Buchs und Monsieur Riedl gecoacht. Das Trainingslager befindet sich im beschaulichen, benachbarten Rappershausen, welches alljährlich einen geeigneten Ort bietet. Die Unterkunft, Verpflegung und das Gelände waren einfach super. Vom Training bis zum Finale ist es allerdings ein schwerer Weg. Aber selbst das gehört zum Schullandheimaufenthalt im Radsportzentrum dazu. Sich einer Sportart hinzugeben, sie näher kennen zu lernen und vielleicht auch bis an seine Grenzen zu gehen. Der erste Tag ist da ganz dem Kennenlernen gewidmet. Die Schüler und mitfahrenden Lehrer (Herr Hönig, Frau Huck, Frau Mahlenbrei und Frau Schlegel) bekamen von den obengenannten Herren Einweisungen in die Mountainbikes, welche ab jetzt einmal als unsere Rennräder bezeichnet werden. Wir übten im Gelände zu schalten, zu bremsen, Kurven und kleinere Hänge zu fahren. Beim Parcours konnte so die zuvor vermittelte Theorie umgesetzt werden bzw. man versuchte nach bestem Gewissen danach zu handeln. Der nächste Schritt folgte sogleich und wir wagten uns in die Umgebung. Die ehemalige deutsch-deutsche Grenze sollte unser erstes Etappenziel lauten. Mit Bravur meisterten die siebten Klassen diese Etappe. Ein nächster Streckenabschnitt bestand darin, mit den Rädern im Wald Hänge herunter und hinauf zu fahren. Davon kann ich leider nicht genauestens Bericht erstatten, da ich mich dies im Gegensatz zu unseren sportbegeisterten Schülern nicht traute. Bei der letzten Etappe hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt und was soll ich sagen, es stand das Ziel Alpe d`Huez bevor. Für unsere Zwecke wollen wir es die Hinfahrt nach Mellrichstadt und vor allem Rückfahrt nach Rappershausen nennen. Was liegt vergleichsweise auf der Hand? Ganz einfach: Es ging bergauf, es ging lange bergauf, man kämpfte mit sich und seinem sogenannten inneren „Schweinehund“ (=sportlicher Ehrgeiz) und die applaudieren-den Menschenmassen, die den Wegrand säumten (=Mitschüler, die sich gegenseitig anfeuern, das Ziel zu erreichen). Am Gipfel angekommen ist für mich persönlich ein kleiner Unterschied zum größten Radsportrennen der Welt feststellbar: kein gelbes Trikot, kein Pokal, kein Preisgeld – stattdessen ein Kommentar von Monsieur Riedl in Richtung Madame Huck (die ohne abzusteigen nonstop durchgefahren ist): „Respekt“. Respekt ist ein gutes Schlusswort, das ich aufgreifen möchte. Die Schüler der 7a,b,c und d haben sich bei diesem Schullandheimaufenthalt respektvoll verhalten, sowohl untereinander als auch den Lehrern gegenüber. Meinen Respekt möchte ich zudem den beiden Coaches aussprechen, die seit vielen Jahren unseren Schülern den Radsport nahebringen.

C.Huck
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